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J. J. Winckelmann
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Johann Joachim Winckelmann, der Begründer der Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte wurde am 9. Dezember 1717 in Stendal geboren.

Sein Geburtshaus stand in der Lehmstraße 263, der heutigen Winckelmannstraße und beherbergt, mehrfach umgebaut seit 1955 das Winckelmann - Museum.

Winckelmann entstammt einer seit Generationen in Stendal lebenden Schusterfamilie. Seinem Vater, Martin Winckelmann, der sein Handwerk wohl versteht, der, obwohl fleißig, nicht bemittelt ist, nur ein dürftiges Auskommen hat und dennoch ein Haus besitzt - als Mitgift seiner Frau Anna Maria - ist es wohl gar nicht recht, dass sein einziger Spross den Plan eines akademischen Studium hegt.

Vermutlich 1727 beginnt Johann Joachim trotzdem seinen Besuch an der Stendaler Lateinschule. Da er ein guter Schüler ist, geht er auf Empfehlung seines Rektor 1735 für ein Jahr nach Berlin, um am Cöllnischen Gymnasium die Kenntnisse im Griechischen zu erweitern. Danach kehr er in die Altmark zurück und ist bis 1738 Schüler der Altstädtischen Schule zu Salzwedel. Im April läst er sich in Halle für ein Studium der Theologie immatrikulieren. Von 1740 bis 1743 verdient er sich an verschiedenen Orten, so in Osterburg und Hardmersleben, als Hauslehrer, nur unterbrochen durch ein studentisches Intermezzo in Jena, um Medizin zu studieren. Ab 1743 übernimmt er das Konrektorat an der Stadtschule zu Seehausen.

Im August 1748 trägt seine Bewerbung als Bibliothekar beim Reichsgrafen Heinrich von Bünau Früchte und Winckelmann verlässt für immer seine Heimat.

Um seine Ziele zu erreichen, tritt er am 11. Juni 1754 zum katholischen Glauben über. Ein Jahr später, 1755, erscheint in Dresden seine Erstlingsschrift "Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst".

Im November des gleichen Jahres reist er nach Rom. Dort, wo er Präsident der Altertümer wurde und seine wichtigsten Werke verfasste, erscheint 1746 sein Hauptwerk "Geschichte der Kunst des Altertums".

Unterbrochen wurde Winckelmanns Aufenthalt in Rom durch mehrere Reisen innerhalb Italiens. So begibt er sich beispielsweise 1758 nach Florenz, um die Gemmen Sammlung des Barons von Stosch zu katalogisieren.

Im April 1768 tritt Winckelmann eine Reise nach Deutschland an, bricht sie jedoch ab und kommt schließlich am 1. Juni in Triest an, wo er Logis in der Ostria Grande, dem ersten Haus am Platze nimmt. Dort wird er am 8. Juni 1768 von einem Koch namens Fracesco Arcangeli durch mehrere Messerstiche ermordet.

Winckelmann wird zwei Tage später auf der Begräbnisstätte der Bruderschaft der Allerheiligsten Altarsakraments auf dem Friedhof der Kathedrale von San Giusto beigesetzt.